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CRIME SCENE WEIHNACHTEN
09.11.11 // 14.06 UhrStille Nacht, heilige Nacht...,
so, oder ähnlich erschallt musikalisch die Frohe Botschaft von Weihnachten. Die Abende werden lang und kalt, überall leuchten Girlanden und Lichter, Kerzen- und Plätzchenduft durchströmt die Luft, man rückt zusammen am Kamin mit seinen Liebsten und nur eines beschäftigt unsere Gemüter - wie kann ich andere beschenken. Eine schöne Zeit beginnt, auf die sich alle, aber besonders die Kinder freuen. Und dann zählen wir die Nächten an... und dann, schon bald, kommt auch der Weihnachtsmann.
Ich habe nichts gegen diese Weihnachtsromantik, wir genießen sie als Familie. Aber dieses Set hat nichts mit dem Kommen des Gottessohnes in diese Welt zu tun, und das vergessen wir meistens. Die Geburt Jesu und alle damit in Verbindung stehenden Ereignisse entbehren jeder Romantik. Da heißt es in der Bibel sehr (erschreckend) nüchtern:
Doch obwohl er unter ihnen lebte und die Welt durch ihn geschaffen wurde, erkannten ihn die Menschen nicht. Er kam in seine Welt, aber die Menschen nahmen ihn nicht auf. Joh 1,10-11
Die Bibel berichtet im Zusammenhang mit der Geburt Jesu über: ausgebuchte Hotels, die Futterkrippe als einzig verfügbares Babybettchen, einen blutrünstigen, eifersüchtigen König, Flucht in ein fremdes Land, Babymord in Bethlehem, Angst und Schrecken..., und über ausgebuchte Terminkalender sämtlicher Schutzengel.
Weihnachten gleicht eher einer Kriminalszene als einer Kuschelparty. Wir sollten gerade in dieser Zeit die "Weihnachts-Geschichten" der Bibel neu durchlesen und darüber nachdenken. Wir werden auf jeder Seite etwas sehr überraschendes entdecken...
Jacob Wiebe
mosaikchurch




