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GEMEINDE MISSIONAL LEBEN (2)

16.02.11 // 11.29 Uhr

Was passiert, wenn Mission die organisierende Funktion der Gemeinde wird?

Die meisten Kirchen und Gemeinden haben sich um diesen vierfachen Dienst organisiert:

  • Anbetung (Gottesdienst)
  • Gemeinschaft
  • Jüngerschaft
  • Mission

Mag sein, dass die Dienste, je nach Denomination und Bekenntnis, ganz andere Namen tragen, aber an diesem Punkt unterscheidet man sich kaum.

Üblicher Weise ist die alles organisierende Kraft einer Gemeinde der Gottesdienst - alle anderen Dienste und Bereiche konzentrieren sich auf dieses Ereignis, das üblicher Weise ein mal in der Woche (am Sonntag) gefeiert wird. Wir erleben Gemeinschaft im Gottesdienst, durch die Predigt sollen Menschen angeleitet und herausgefordert werden, als Nachfolger Jesu in dieser Welt zu leben und..., auch die Mission bekommt einige male Platz im Sonntagsgottesdienst. Die Frage, die wir uns alle ehrlich stellen müssen ist folgende: Ist der Gottesdienst der beste Katalysator für Gemeinschaft, Jüngerschaft und Mission? D. h.: Ist der Gottesdienst das beste Mittel, der beste Weg, die beste Funktion, um all die anderen Bereiche optimal zu fördern?

Wenn die Antwort NEIN sein sollte..., was ist dann der bessere Katalysator? Was wäre wenn Mission es wäre? Was würde mit der Gemeinschaft, Jüngerschaft und Anbetung geschehen, wenn die treibende Kraft einer Gemeinde die MISSIO DEI wäre?

Warum sollte es denn so sein? Gibt es gute Gründe dafür? Allerdings! Hier die 3 wichtigsten, mit denen ich mich die nächsten Wochen hier auseinandersetzen werde:

  1. Theologische ➽ Die MISSIO DEI fordert es
  2. Kulturelle ➽ Die postmoderne, postchristliche Kultur des 21. Jahrhunderts verlangt es
  3. Praktische ➽ Mission fördert am besten alle anderen Funktionen der Gemeinde