Tradition vs. Inspiration

09.12.11 // 11.57 Uhr

"Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: 'Du sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor ein Gericht.' Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Bruder zornig ist, den erwartet das Gericht. Wer zu seinem Bruder sagt: 'Du Idiot!', der wird vom Obersten Gericht verurteilt werden, und wer ihn verflucht, dem ist das Feuer der Hölle sicher. Mat 5,21-22

Das sind schon klare und harte Statements, die Jesus da von sich gibt. Er stellt Mord und Rufmord auf eine Ebene! Rufmord, oder auch nur auf jemanden wütend zu sein, passt so gar nicht zu unseren Top 10 der "schlimmsten Sünden der Welt". Wir haben, so wie die Menschen zur Zeit Jesu, seit Generationen unsere eigenen Gebote und Moralvorstellungen entwickelt. So schlägt z. B. unser Gewissen heute laut Alarm, wenn wir den Müll nicht ordnungsgemäß sortieren, aber dasselbe Gewissen knurrt ruhig wie ein Kätzchen, während wir einen saftigen Nachbarschaftsstreit oder eine langjährige Familienfehde haben...

In der Bergpredigt rückt Jesus die Werte des Reiches Gottes wieder zurecht. Nicht menschliche Tradition, sondern göttliche Inspiration zählt. Und manchmal (nicht immer!) stehen diese beiden sich diametral entgegen. Jesus interpretiert das Gesetz nicht neu, sondern offenbart seine eigentliche Intention und geht der Ursache aller menschlichen Verfehlungen auf den Grund und sie liegt anscheinend tiefer als uns allen lieb ist...

Ab Januar 2012 beginnen wir eine neue Serie über die Bergpredigt (Mat 5,21-48). Wer Neues beginnen will, muss Altes hinter sich lassen - genau darum geht es Jesus in seiner Rede!

Wir wollen uns 2012 neu ausrichten:

  • in unseren Beziehungen
  • in unserem Sexleben
  • in unserem Reden
  • in unserer Großzügigkeit

Alle Termine findest zu in unserem Kalender.

Sei dabei und lass Dich von Jesus neu inspirieren und transformieren!